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Berichte 2008


Wintertraining  

Seit dem 1.November absolviere ich mein Wintertraining. Neben dem Grundlagentraining auf dem Rad, sind auch viele allgemein athletische Trainings in mein Programm eingebaut. Intensiv nutze ich zurzeit den Kraftraum von meinem Sponsor Gymnastica Fitness in Aadorf. An dieser Stelle mal wieder ein grosses Dankeschön für das Sponsoring!! Danke auch an alle meine weiteren Sponsoren DMT Schuhe, Raiffeisenbank am Bichelsee, Ergomotion, Bio Strath und Bikeshop Studer für die tolle Unterstützung!!   Auch 2009 werde ich für das Cervélo-Team fahren. Ich freue mich schon jetzt auf die neue Saison. Richtig los geht's mitte Januar, dann steht ein erstes Teamtrainingslager auf dem Plan.  

Eine schöne Weihnachtszeit!!

 

 

 

WM Varese  

Wir Schweizerinnen gingen mit einer Taktik ohne Leaderin ins Rennen. Die Strecke in der Stadt Varese war interessant aber auch schwer. Zwei Steigungen sowie eine technische, schnelle Abfahrt liessen wenig Zeit für etwas Erholung zu. Vom Startschuss weg war das Rennen sehr schnell. Im ersten Berg drin gab es einen Massensturz, ich hatte keine Chance auszuweichen und fiel kopfüber auf den Haufen drauf. Gemacht hat es mir nichts, das Vorderrad war aber blockiert. Nach einer kurzen Aufholjagd war ich wieder zurück im Feld. Nur hatte sich in der Zwischenzeit eine 12er Spitzengruppe davon gemacht. Leider war aber niemand von uns dabei. Bis auf die Holländer waren alle starken Nationen vorne vertreten und so ging nichts mehr hinten im Feld. Bis zur letzten Runde war ich im Feld, im Finale wurde dieses aber in zwei Teile gerissen. So erreichte ich Rang 66. Es waren 139 schwere Kilometer, auch hatte ich die letzten 2 Runden etwas Krämpfe im rechten Bein. Dies war mein letztes Rennen für diese Saison! Mein Kopf und meine Beine brauchen eine Pause…

 

WM Selektion  

Seit heute ist es offiziell, dass ich die Schweiz am WM Rennen in Varese vertreten darf. Das freut mich natürlich sehr, ich werde nochmals alles geben für ein gutes Saisonfinale!    

 

Tour Féminin Ardèche (FRA) 2.2  

Nach nur einem Tag Pause stand die nächste Rundfahrt auf dem Programm. Die Region Ardèche ist sehr bergig, somit war auch keine der 6 Etappen flach. Viel vorgenommen hatte ich mir für das Bergzeitfahren am 2. Tag. Nach der Streckenbesichtigung stellte sich heraus, dass es weit weniger steil war wie angenommen. Das Zeitfahrrad war klar die bessere Option, nur hatten wir meines leider nicht dabei. Mit dem normalen Rad reichte es mir nur auf Rang 27. Nach dem Zeitfahren hatte meine Teamkollegin das Leadertricot. Wir versuchten es zu verteidigen, was uns mit viel Einsatz auf Etappe 3 gelang. Leider verloren wir das Tricot dann am nächsten Tag. Die Etappe Nr. 5 war auch bergig, aber doch nicht ganz so schwierig und so kam es zu einem Massensprint. Die letzte Etappe dann war nochmals super schwer, 6 Runden mit einem steilen Anstieg drin. Die Müdigkeit von den vielen Rennen machte sich sehr bemerkbar. Ich beendete die Rundfahrt auf Rang 30.    

 

Holland Ladies Tour (NED) 2.2  

Diese Rundfahrt zählt nicht gerade zu meinen Lieblingsrennen. In den 6 Tagen kamen einige schnelle Rennkilometer zusammen, meistens endeten die Etappen in Massensprints. So nutzte ich dieses Rennen als Vorbereitung.

 

City Night Betzdorf (GER)  

Ein solches Rennen bin ich noch nie gefahren. Der Start war um 21.45 Uhr, die kurze beleuchtete Runde mitten in der Stadt drin war flach und sehr schnell. Das sehr zahlreiche Publikum war super! Wir hatten 66 Runden zu fahren was 53 Kilometer ergab. Es war ein animiertes Rennen, es lief immer was. Auch ich konnte mit einer Gruppe eine Runde gegenüber dem Feld gutmachen. 3 Runden vor Schluss wurden aber alle, bis auf die 5er Spitzengruppe rausgenommen damit diese den Sieg unter sich ausmachen konnten. Meine Klassierung weiss ich nicht, ist hier auch nicht so wichtig, es hat aber riesig Spass gemacht!  

 

Albstadt Etappenrennen (GER) 2.2  

Mein letzter Rundfahrten Einsatz für das Nati- Team ist eine kleine Ewigkeit her….Ich freute mich aber sehr auf dieses Rennen. Der Prolog über 4km am Freitagabend gelang mir ganz gut. Da ich eine der ersten Starterinnen war, durfte ich sogar eine ganze Weile auf dem heissen Stuhl Platz nehmen, bis meine Zeit unterboten wurde. Schlussendlich hatte ich die 9. schnellste Zeit. Die 1.Etappe am Samstag lief mir ebenfalls sehr gut. Die 9 Runden mit dem jeweils längeren Anstieg liegen mir perfekt! Schade, dass ich genau im entscheidenden Moment einen Kettenklemmer hatte….Trixi Worrack gewann solo vor einer 10er Verfolgergruppe. Ich wurde 6. Die letzte Etappe war kriteriumsmässig, 40 Runden auf einem kurvigen, 2 km Parcours. Es waren 85 schnelle Kilometer. Das Team Nürnberger kontrollierte aber alles, ich kam als 19. ins Ziel und konnte die Rundfahrt als 6. abschliessen. Diese guten Ergebnisse motivieren mich natürlich sehr! Ich hatte aber auch Spass an meiner Rolle als Teamleaderin, gerne schaute ich zu meinen fünf jungen Teamkolleginnen und gab ihnen einige Tipps. In der Teamwertung wurden wir fünfte von insgesamt 14 Teams, das war echt stark!

 

 

GP Oberbaselbiet (SUI)  

Die 8 coupierten Runden ergaben die kurze Renndistanz von 63 km. Wiederum wurde im Handicapmodus gestartet. Da es aber keine Zusammenarbeit gab hinten, schafften es 3 Amateurinnen sich vor uns ins Ziel zu retten. Meine Teamkollegin Sarah kam alleine als 4. ins Ziel. Ich befand mich in der 3er Gruppe dahinter, Schlussendlich ergab das Rang 7. Tja was soll man da sagen……es war nicht gerade eine so tolle Vorstellung von den Profiteams.

 

 

GP Aaretal (SUI)  

Das Rennen fand zum ersten Mal statt. Die kurze Runde von 8.8 km hatte eine schnelle Abfahrt, ein Flachstück und eine Steigung hinauf ins Ziel drin. Wir mussten 8 Runden fahren was 70.4km ergab, zusätzlich hatten wir Elitefahrerinnen ein Handicap von 1:30min aufzuholen. Nach 5 Runden war das Handicap wettgemacht, wir mussten aber ganz schön Gas geben dafür. Bald darauf war ich in einer 5 er Spitzengruppe, kurz darauf waren wir nur noch zu dritt unterwegs…. Das Rennen entschied sich am letzten Anstieg. Sereina Trachsel (Bigla) gewann mit 15 Sekunden Vorsprung vor mir. Mit diesem 2.Platz bin ich zufrieden, es war ein schönes Rennen.

 

 

Thüringen Rundfahrt (GER) 2.1  

Die 6 tägige Rundfahrt, hatte ein hohes Niveau. Zwar war das Feld nur knapp 100 Fahrerinnen gross, die Besetzung war aber Top und so kurz vor Olympia wollten viele nochmals ihre Form testen……
Mit Ausnahme der 60 km kurzen Auftaktetappe, waren die Teilstücke immer zwischen 105 bis 130km lang. Das Profil sah jeden Tag in etwa gleich aus: Immer wieder rauf und runter. Es wurde immer schnell gefahren, und es gab viel Teamarbeit zu verrichten. Meistens kam ich im Hauptfeld an. Beim Zeitfahren am zweitletzten Tag über 19 km, sollte ich mich so gut es ging "schonen". Bei der letzten Etappe wollten wir vom Start weg nochmals etwas versuchen. Leider wurde aber auch nach vielen Versuchen keine Gruppe weggelassen. Dieses Rennen hat mich aber sicher wieder ein Stückchen vorwärts gebracht.      

 

 

Krasna Lipa (CZE) 2.2  

Das Profil der 4 tägigen Rundfahrt war eigentlich jeden Tag gleich. Es ging ständig rauf und runter, einzigartig waren auch die sehr vielen Bahnübergänge. ;-) Durch die vielen Spezialwertungen war immer Action drin im Rennen. 1. Etappe : 112km, 150 Fahrerinnen am Start, Regenwetter, Ich ging bei vielen Attacken mit, zweimal konnte ich mich in einer Ausreissergruppe absetzen, doch die Gruppen liefen nie. Am letzten Berg riss es das Feld auseinander. Ich kam als 23. in der zweiten Gruppe ins Ziel. 2. Etappe 112km, Ich hatte kurz vor dem ersten Berg einen Hinterraddefekt, konnte aber wieder aufschliessen zum Feld. Priska fuhr 35km lange alleine voraus, kurz vor dem Finale setzte sich eine 3er Gruppe ab, ohne uns. Die erste Gruppe war nur noch ca. 25 Fahrerinnen gross. Wir waren mit Carla, Sarah und mir zu dritt vertreten. Wir attackierten abwechslungsweise und Carla gelang es wegzukommen und zum Spitzentrio aufzuschliessen. Ich kam gleich hinter der Spitze ins Ziel als 20. Die 3.Etappe war ein 22km langes Zeitfahren. Ich hatte kein besonders gutes Gefühl bei dem Wind und den holprigen Strassen. Meine Zeit war dann aber doch nicht so übel und reichte zu Rang 19. Mit den Plätzen 2, 4, 6 und 7 waren meine Teamkolleginnen Top!! Die Etappe Nr. 4 am Nachmittag war nur 73 km lang, aber es war schnell!! Aus meiner Attacke entstand dann die entscheidende Gruppe, von uns Sarah und Carla mit dabei. Im Feld gab es darauf viele Attacken zu kontrollieren, langweilig wurde es wirklich nicht! Ich kam im Feld an und war vor der letzten Etappe auf Rang 15 im Gesamtklassement. Die letzte Etappe verlief nicht so toll für mich, in der langen Abfahrt blockierte es meine Kette. Ich musste anhalten und bekam ein anderes Hinterrad. Das war aber irgendwie nicht die Lösung des Problems, denn ich konnte nicht mehr auf das grosse Kettenblatt schalten. Den Anschluss ans Feld schaffte ich dadurch nicht mehr, was mich natürlich sehr ärgerte, da ich für mein Team nichts mehr tun konnte. Bei Dauerregen im Grupetto rumzufahren war nicht so toll….da ich richtig kalt hatte, stieg ich 20km vor Schluss aus. Es war sonst aber eine gute Rundfahrt für mich, ein solches Rennen war dringend nötig für meine Beine!  

 

 

Schweizermeisterschaften Strassenrennen  

Der Start erfolgte nach dem Mittag bei schönstem Wetter. Das Rennen führte über 6 Runden (93 km). Die Runde war nicht sehr speziell und hatte einen Berg von 1.2 Kilometern Länge drin. Wie alle Jahre wieder, hatte auch diese SM einen sehr komischen Rennverlauf. Anfangs war es sehr langsam, es gab x Attacken…..in der 3.Runde nach dem Berg gab ich einer Teamkollegin mein Hinterrad damit diese nach einem Defekt sofort weiterfahren konnte. Ich bekam dann ein anderes Hinterrad und fand Anschluss an eine Gruppe vor mir. Dort waren wir zu dritt von unserem Team was sehr schlecht war, wir mussten sofort wieder an die Spitze! Meine Teamkollegin Pascale und ich fuhren Vollgas und wir schafften es zurück nach vorne. Bei der nächsten Passage des Berges setzte sich eine Gruppe vorne ab. Es sah fast so aus als sei das Rennen gelaufen. Wiederum kam aber alles zusammen und wir arbeiteten daran alle die zuvor aus dieser Spitzengruppe attackiert hatten, wieder einzufangen. Auf der zweitletzten Runde gab es wieder diverse Attacken und plötzlich bildete sich eine 8er Gruppe, mit dabei Pascale und ich, 3 Bigla Fahrerinnen sowie 3 weiteren Fahrerinnen. Die Gruppe harmonierte eigentlich nicht besonders, da die 3 Biglas keine Führungsarbeit machten. Weil aber alle Favoritinnen in der hinteren Gruppe waren, lief unsere Gruppe eben doch. Hatte ich mich die ersten 4 Runden nicht gerade besonders gut gefühlt, ging es mir die letzten 2 Runden immer besser. Ich gewann sogar den letzten Bergpreis! Es kam dann wie es kommen musste: die 3 ausgeruhten Biglas in unserer Gruppe attackierten abwechslungsweise, bis sich Hohl etwas absetzen konnte. Ich gab alles um das Loch zu schliessen, denn Pascale hatte die schnellen Beine um ganz vorne anzukommen im Sprint! Ich gab alles, leider schaffte ich es nicht mehr ganz das Loch zu schliessen. Hohl kam mit wenigen Metern Vorsprung durch und Pascale wurde tolle 2! Das freute mich riesig!! Ich wurde völlig ausgepowert 7.    

 

 

Schweizermeisterschaften Zeitfahren  

Den 22.7km langen, welligen Parcours besichtigte ich 2 Tage vorher im Training. Mir gefiel die Strecke, sie war auch anspruchsvoller als ich erst gedacht hatte. Meine Startzeit war um 15.15 Uhr, bei schönstem, heissem und windigem Sommerwetter. Ich fand schnell einen guten Rhythmus und kam mit einer Zeit von 33.33min ins Ziel. Das reichte schlussendlich zu Rang 5. Auf den 4. Platz verlor ich nur 5 Sekunden. Meine Teamkollegin Karin Thürig wurde wiederum überlegen Schweizermeisterin. Mein Resultat kann sich sicher sehen lassen, es war das erste richtige Zeitfahren für mich in dieser Saison.

 

 

Philadelphia (USA) Triple Crown

Von Montréal ging die Reise weiter nach Philadelphia. Wir bestritten die Triple Crown Rennserie. Das Erste Rennen war ein Kriterium in der Kleinstadt Allentown, eine Stunde von Philadelphia entfernt. Ich hatte Pech, wenige Runden nach dem Start stürzte eine Fahrerin direkt vor mir. Ausweichen war unmöglich…..ich holte mir diverse Abschürfungen und jede Menge blaue Flecken. Mein schönes Zipp-Vorderrad war leider auch dahin. Nach einem Tag ohne Rennen starteten wir beim Kriterium in Reading. Ich probierte es trotzdem, musste aber schnell einsehen, dass ich vom Sturz noch gehandicapt bin. Nach ¾ vom Rennen wurde meine Gruppe aus dem Rennen genommen. Das wichtigste Rennen fand sonntags in Philadelphia selber statt. Das ganze Rennen ist eine riesige Show, es hat unglaublich viele begeisterte Zuschauer auf der ganzen Strecke! Unser Rennen führte über 4 Runden (93km), die Schlüsselstelle ist jeweils der Manayuk Wall, ein 800 Meter langer bis zu 20% steiler Berg. Dazu kommen noch der Strawberry - und Lemon Hill welche aber nur kurze Steigungen sind. Speziell waren die ungewohnt hohen Temperaturen bis zu 100°F und auch die hohe Luftfeuchtigkeit. Wie immer war das Rennen sehr schnell. Kristin Armstrong fuhr 2 Runden solo voraus wurde dann aber wieder eingeholt. Leider konnten wir schlussendlich nicht viel herausholen. Ich fühlte mich wieder besser und merkte nicht mehr viel vom Sturz her. So arbeitete ich für das Team so lang wie es ging und wurde als 57. klassiert.

 

 

Montréal (CAN) WC  

Wir reisten 2 Tage vor dem Rennen nach Kanada. Am Renntag selber regnete es was nur runterging. Da die Strassen in Montréal generell nicht gerade in einem tollen Zustand sind, war es nicht ganz ungefährlich…… Wir mussten 11-mal rund und auf den Mont Royal fahren was ein Total von 111km ergab. Ich hatte ein gutes Rennen und war bis fast zuletzt ganz vorne dabei um unsere Leaderin zu unterstützen. Schlussendlich wurde ich 35., dieses Rennen liegt mir einfach und bleibt trotz den schlechten Bedingungen weiterhin eines meiner Lieblingsrennen!  

 

 

Trainingslager  

Die letzten 2 Wochen verbrachte ich im Teamtrainingslager in Italien. Ich konnte gut trainieren, auch mein Rücken ist wieder in Ordnung. Denn die ISG Blockade welche ich mir beim Sturz in Diessenhofen zugezogen hatte, behinderte mich doch mehr und länger als ich gedacht hatte. Nun freue ich mich sehr auf die kommenden Renneinsätze in Kanada und Amerika.

 

 

Bernerrundfahrt (SUI)  

Ich war enttäuscht, nicht beim Weltcup starten zu dürfen. So wollte ich wenigstens beim nationalen Rennen eine gute Leistung zeigen. Dies misslang mir aber völlig. Ich hatte überhaupt nichts in meinen Beinen. So wurde ich nur 7. Warum ich so schlecht drauf war ist mir echt ein Rätsel. Ich werde nun ein paar Tage rausnehmen. Wie mein folgendes Rennprogramm aussieht, habe ich noch keine Ahnung.      

 

 

Kriterium Diessenhofen (SUI)  

Aus Trainingszwecken und um meine Rennkilometer aufzubessern startete ich an diesem Kriterium. Nach 2/3 des Rennens hängte eine andere Fahrerin bei mir ein und ich stürzte. Mir selber machte es fast nichts, der Umwerfer an meinem Velo aber war verbogen. Die Schaltung funktionierte dadurch nicht mehr und so konnte ich das Rennen nicht fortsetzen. Da kann ich nur sagen: shit happens…..auf ein Neues in Bern!!  

 

 

Bundesligarennen Karbach (GER)  

Das Rennen fand in der Nähe von Würzburg statt. Wir mussten 6 Runden fahren was 104 Kilometer ergab. Die Runde war schön, aber mit den zwei kurzen steileren Steigungen auch anspruchsvoll. Das Rennen wurde von unserem Team und dem Team Nürnberger bestimmt. Mit Kristin Armstrong und Priska Doppmann als 1. und 3. erreichte unser Team gleich zwei Podestplätze. Ich kam im Feld als 33. ins Ziel.  

 

 

GP Union Vélocipédique Genevoise, Lancy (SUI)  

Das wellige Rennen in der Nähe von Genf führte über eine Distanz von 106 Kilometern (3 Runden). Am Start waren mit Fassa Bortolo (9 Fahrerinnen) und Menikini (6 Fahrerinnen) auch zwei starke ausländische Teams. Da es viele Attacken gab, hatten es ich und meine Teamkollegin nicht sehr einfach. Ich fühlte mich zudem von meinem Renneinsatz in Holland noch nicht ganz erholt. Schlussendlich kam es dann aber zu einem Sprint des Feldes. So kam ich auf Rang 12.  

 

 

Drentse 8 van Dwingeloo 1.1 (NED)  

Mein zweiter Einsatz im Norden diese Saison. Das Rennen führte über 5 Runden a 24.9km. Die Strecke war total flach, mit einem kurzen Pavé Abschnitt pro Runde und nicht weniger als 17 Sprintwertungen verteilt über das ganze Rennen. Es war ein schnelles Rennen mit vielen Stürzen. Ich fühlte mich gut und konnte mich schön verstecken im vorderen Teil des Feldes. In der 4.Runde war ich dann aber in einen Sturz verwickelt. Ich stürzte zwar nicht, war aber mitten im Haufen drin…endlich wieder auf dem Rad merkte ich, dass es mein Hinterrad verzogen hatte. Unser Teammechaniker konnte das richten und ich kämpfte mich zurück ins Feld. Zu beginn der letzten Runde machte sich mein Hinterrad schon wieder bemerkbar….Speichenbruch! Ich musste warten bis der neutrale Materialwagen kam um das Rad zu wechseln. Das Feld war in der Zwischenzeit auf und davon….ich fuhr das Rennen in einer kleinen Gruppe zu Ende.

 

 

Memorial Jean Luisier, Fully (SUI)  

Das Rennen startete schon um 7.40 Uhr Morgens, bei Kälte und Regen. Wir hatten 2 Runden zu fahren was 66 km ergab. Schon auf der ersten Runde bildete sich im Aufstieg die entscheidende Gruppe mit Sarah Grab (Team Specialized), Andrea Thürig (Bigla) und mir. Schlussendlich kamen wir mit über 4 Minuten Vorsprung ins Ziel. Den Sprint dieser Dreiergruppe konnte ich gewinnen! Das gibt Moral…..so kanns weitergehen! :-)

 

 

GP Etrusca (ITA) 1.2  

Die beiden Eintagesrennen (Samstag 29. und Sonntag 30.03.) in der Toscana waren gut besetzt. Das Profil war an beiden Tagen ähnlich: eine Renndistanz von knapp 110 km mit 3 bis 4 längeren Bergen drin. Ich musste beide Tage vom Start weg für unser Team arbeiten, dafür musste ich mit zunehmender Renndauer auch Tribut zollen. Immerhin hat sich unsere Arbeit Ausbezahlt….unsere Leaderin Kristin Armstrong gewann das Rennen am Samstag!  

 

 

Omloop Het Volk (BEL) 1.2  

Kaum zurück aus Australien ging es nach Belgien für unser erstes europäisches Rennen der Saison. Es war ein richtiges belgisches Rennen mit Regen, Kälte, Pavé, Schmutz, engen Strassen usw. Das Rennen war 127 km lang, am Start waren 170 Fahrerinnen…. Auf den ersten 90 Kilometern des Rennens standen 8 kurze Steigungen im Profil, danach waren es 2 flache Runden bis ins Ziel. Bis eine halbe Runde vor dem Ziel war ich in der vordersten Gruppe, ins Ziel kam ich dann irgendwo um Rang 60.
Die Umstellung von 35°C und Sonnenschein zu kalten und regnerischen 5-8°C ist eben doch nicht so einfach!

 

 

Women's Tour of New Zealand (NZL) 2.2  

Mein erster Renneinsatz dieser Saison bestritt ich vergangene Woche in Neuseeland. Die 5 tägige Rundfahrt bestand aus diesen Etappen:  

Etappe 1: Criterium Lower Hutt, 35 km

Etappe 2: Martinborough - Masterton, 99 km

Etappe 3: Masterton - Admiral Hill, 125 km

Etappe 4: Miramar Circuit, 126 km

Etappe 5: ZF Seatoun Wharf , 6.5 km

Etappe 6: Wellington City Criterium, 40 km  

Unser Team konnte mit Kristin Armstrong die Rundfahrt gewinnen! Dazu war aber viel Teamarbeit gefragt! Die Rundfahrt war hart, leider wurde ich am letzten Tag auch noch krank. (Erkältung). Ich beendete das Rennen als 68. was aber Nebensache ist. Nun ist erholen und auskurieren angesagt, damit ich für den nächsten Renneinsatz wieder bereit bin.

 

 

Trainingslager

Bereits sind 3 Wochen vorbei von unserem Team-Trainingslager. Es läuft gut, das australische Sommerwetter tut sein übriges! ;-)

Unsere neuen Cervelo Rennräder sind super, ich bin noch nie zuvor ein so tolles Rad gefahren!

 

 

Dezember News  

Die Zeit vergeht so schnell!! Schon steht Weihnachten vor der Tür! Mein Wintertraining läuft gut, in wenigen Wochen reise ich schon ins Teamtrainingslager. Darauf freue ich mich sehr.  

Meine bisherigen Sponsoren unterstützen mich alle auch in der nächsten Saison! So darf ich wiederum den sehr leichten und bequemen DMT Rennschuhen vertrauen. Auch die Raiffeisenbank Bichelsee-Turbenthal unterstützt mich wiederum, genauso wie das Gymnastica-Fitness in Aadorf und der Bikeshop Studer in Aadorf. Neu werde ich von Bio - Strath AG mit den bekannten Strath Aufbaupräparaten gesponsert.  

Vielen Herzlichen Dank!!

 

 

Offline meiner Homepage / Wintertraining  

Die letzten ca. 1 ½ Wochen war meine Homepage offline. Es gab ein kleines Problem mit dem Server. Das ist nun aber gelöst und meine Page ist wieder online.  

Nach meiner Pause bin ich nun wieder voll im Wintertraining. Leider ist das Wetter zur Zeit nicht so toll um draussen rad zu fahren. So gestaltet sich das Training dafür sehr polisportiv. Ein grosses Dankeschön an dieser Stelle für meinen Sponsor Gymnastica - Fitness in Aadorf! Ich werde für ein weiteres Jahr unterstützt und nutze dieses tolle Angebot darum auch oft! Merci auch für die Training - Tips, Elvira und Isi!  

 

 

 

 

 

 

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